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MYKA NYNE

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ein paar lieder von myka nyne. die sind hauptsächlich von den vier soloalben. [www.mykanyne.com]

live at the darkleaf / u.n.i.t.y committee party [1990]

7th seal [1991]

park bench people [1993]

pure jewelry [1999]

chances are [1999]

let go [1999]

nobody’s child [1999]

life or death [2001]

breath control [2001]

hibiscus flowers [2002]

grimey styles [2006]

tabloid [2006]

UBUWEB

Originally focusing on Sound Poetry proper, UbuWeb’s Sound section has grown to encompass all types of sound art, historical and contemporary. Beginning with pioneers such as Guillaume Apollinaire reading his „Calligrammes“ in 1913, and proceeding to current practitioners such as Vito Acconci or Kristin Oppenheim, UbuWeb Sound surveys the entire 20th century and beyond. Categories include Dadaism, Futurism, early 20th century literary experiments, musique concrete, electronic music, Fluxus, Beat sound works, minimalist and process works, performance art, plunderphonics and sampling, and digital glitch works, to name just a few. As the practices of sound art continue to evolve, categories become increasingly irrelevant, a fact UbuWeb embraces. Hence, our artists are listed alphabetically instead of categorically.

www.ubu.com/sound

RUDOLF ROCKER BIO VIDEOS

Eine ganz okaye biographische Dokumentation zu Rudolf Rocker (geb. 1873, gest. 1958), die im Auftrag des Südwestfunks produziert wurde.
Sie beginnt mit den sozialdemokratischen Jahren in seiner Geburtsstadt Mainz, setzt einen Schwerpunkt auf den Einfluss innerhalb der jüdischen Arbeiterbewegung im Londoner East End, reißt die Zeit in Berlin mit den Gründungen der FAUD und IAA an und endet mit dem Wirken von New York aus während des Spanischen Bürgerkriegs und des weiteren Aufstiegs des Faschismus in Europa.
Eine Vorstellung seines theoretischen Werkes ist nicht Teil dieser Dokumentation.

Angucken: (mehr…)

DAVIS: PLANET DER SLUMS

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„Mike Davis konstatiert in diesem ambitionierten und verstörenden Buch eine »Kopernikanische Wende« der menschlichen Siedlungsgeschichte. Denn nie zuvor überstieg der Anteil der Stadtbevölkerung den Anteil der auf dem Land Wohnenden und nie zuvor sah sich eine ungeheure Anzahl von über einer Milliarde Menschen gezwungen, ihr Überleben in Armut, im Schmutz der Müllhalden, ohne (sauberes) Wasser, ohne Toiletten, ohne irgendeine Art der Gesundheits- oder Sozialversorgung zu organisieren. Die Megaslums des »Südens« sind Ausdruck einer im höchsten Maße ungleichen und instabilen urbanen Welt. Hier treffen die sozialen Fronten der Globalisierung in radikaler Weise aufeinander. (mehr…)

RAP VIDEOS NACHTRAG

ich hatte nun schon die aktuellen videos von EL-P in den letzten rap-videos-beitrag geschmuggelt, nachdem ich ihn veröffentlichte. aber heute finde ich bei youtube noch ein video, wegen dem ich einen nachtrag schreiben muss.

k-the-i??? – kollidoscope:

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APPLE’s BAHNHOFSIDYLL

impressions by up and coming poet apple

Bahnhofsidyll I.
oder letzter Zug, non-smoking station

Aus einer Bahnhofskneipe
quietschen die Bee Gees
mit dem Geräusch bremsender Züge
um die Wette
und das schlechte Englisch
der Bundesbahnansage
verliert gegen
kreischende Weiber, die ihre besoffenen
Körper unkontrolliert an einem Schaffner
vorbeistürmen lassen.
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KLIMA

„…even if we take the best-case scenario of a 2.2C rise in temperature this century (while a 4.4C rise is much more likely!), would mean – according to the European Commission – that an extra 11,000 people in Europe would die within a decade, and from 2071 onwards there would be 29,000 extra deaths a year in southern Europe alone, on top of 27,000 extra deaths in northern Europe.“

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RAP VIDEOS

ich hab lange nichts mehr zu rap gesagt; also mach ich das jetzt; sorry, nur nordamerikanischer kram; ich konnte mich immer noch nicht wirklich mit irgendwelchen uk oder deutschspr releases anfreunden

vor allen wort aber erstma ein paar tonspielereien von caural:

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REVOLUTIONÄRER SYNDIKALISMUS

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Anschließend an den Beitrag zur Internationalen Allianz der sozialen Demokratie möchte ich nicht viel sagen. Es ist nicht unbedingt notwendig die ganzen Streitereien auseinander zu nehmen. Aus heutiger Perspektive scheint mir wichtiger zu sein die Ideen Revue passieren zu lassen. Und hier speziell die, die durch die Dominanz der Strömungen, die sich um die konservativste Arbeiterklasse Europas – die deutsche – bemühten, meist untergingen.
Die Konflikte in der Internationale eskalierten letztlich wegen einer Organisationsfrage. Ein Teil wollte mehr Zentralismus, den Trend der Vergrößerung der Macht des Generalrates weiter ausbauen. Der andere Teil bestand auf die Autonomie der Landesföderationen. Die Zentralisten setzten sich auf einem Kongress durch, zusätzlich wurde der Parlamentarismus zur unerlässlichen Kampfpraxis der Arbeiterklasse erhoben und Bakunin und James Guillaume ausgeschlossen. In der Folge dieses Kongresses spaltete sich die gesamte Internationale. Die zentralistische besiegelte quasi ihr Ende auf ihrem nächsten Kongress, die Föderalisten gründeten eine eigene, die hauptsächlich aus Föderationen und Sektionen aus dem Jura, Belgien, Spanien und ferner Frankreich und Italien bestand. Aber auch sie schrumpfte bald zusammen. Ihre Ideen lebten einige Jahre später in Frankreich wieder auf und davon handelt der folgende Text – herausgerissene Kapitel aus unten genanntem Werk. Ein weiterer Teil und die Fußnoten werden folgen. (mehr…)

INTERNATIONALE ALLIANZ DER SOZIALEN DEMOKRATIE

Ein weiteres Kapitel aus Fritz Brupbacher’s „Marx und Bakunin“. Für genauere Angaben zum Buch siehe „Bakunin über Marx“ auf diesem Blog.

Dieses Kapitel enthält das Programm der Internationalen Allianz der sozialen Demokratie, das interessant ist, weil hier schon die Forderung nach der Abschaffung des Erbrechts formuliert wurde, wegen der es später Auseinandersetzungen in der Internationale gab. Vor allem aber wird im fünften Punkt des Programms etwas erwähnt, das die meisten Menschen heutzutage nicht wissen. Für gewöhnlich macht man den Unterschied zwischen „Anarchisten“ und „Marxisten“ darin aus, dass die ersten den Staat sofort zerstören wollen, während die anderen eine Übergangsphase vor der ersten Phase des Kommunismus anstreben. Aus dem Punkt fünf wird ersichtlich, dass auch bei Bakunin (und den anderen Mitgliedern der Allianz) eine Übergangsphase, in der ein „reduzierter“ Staat (der „kein Staat im eigentlichen Sinne“ mehr ist) bestehen hätte sollen, wie ihn Marx und Engels für die Übergangsphase, die Diktatur des Proletariats, beschreiben. (mehr…)

BAKUNIN ÜBER MARX

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Der Titel ist die Überschrift eines Kapitels in einem Werk von Fritz Brupbacher. Unter dem Titel „Marx und Bakunin. Ein Beitrag zur Geschichte der Internationalen Arbeiter-Assoziation und zur Diskussion über antiautoritären und autoritären Kommunismus“ erschien diese Schrift 1922 im Verlag „Die Aktion“ von Franz Pfemfert. Aus dieser habe ich auch nachfolgende Abschrift. Davor erschien es 1913 in einem Münchner Verlag, Nachdrucke gab es in den späten 60ern und frühen 70ern im „Inst. f. Praxis u. Theorie d. Rätekommunismus“ und dem „Karin Kramer“ Verlag.

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Bakunin empfand für den Charakter von Marx nie eine große Sympathie; vor seiner Gelehrsamkeit und seinem Scharfblick hatte er Respekt; aber um Sympathie für einen Charakter zu haben, muss man in ihm eine höhrere Stufe seines eigenen Wesens sehen oder doch mit ihm eine gleichgerichtete Tendenz haben. Die Gefühlsantipathie Marx gegenüber ging bei Bakunin zurück bis in den Anfang ihrer Bekanntschaft und ist wohl schwer auf ihre allerletzten Elemente zu reduzieren. (mehr…)

ANTI ALLES AKTION JETZT!

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