BAKUNIN ÜBER MARX

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Der Titel ist die Überschrift eines Kapitels in einem Werk von Fritz Brupbacher. Unter dem Titel „Marx und Bakunin. Ein Beitrag zur Geschichte der Internationalen Arbeiter-Assoziation und zur Diskussion über antiautoritären und autoritären Kommunismus“ erschien diese Schrift 1922 im Verlag „Die Aktion“ von Franz Pfemfert. Aus dieser habe ich auch nachfolgende Abschrift. Davor erschien es 1913 in einem Münchner Verlag, Nachdrucke gab es in den späten 60ern und frühen 70ern im „Inst. f. Praxis u. Theorie d. Rätekommunismus“ und dem „Karin Kramer“ Verlag.

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Bakunin empfand für den Charakter von Marx nie eine große Sympathie; vor seiner Gelehrsamkeit und seinem Scharfblick hatte er Respekt; aber um Sympathie für einen Charakter zu haben, muss man in ihm eine höhrere Stufe seines eigenen Wesens sehen oder doch mit ihm eine gleichgerichtete Tendenz haben. Die Gefühlsantipathie Marx gegenüber ging bei Bakunin zurück bis in den Anfang ihrer Bekanntschaft und ist wohl schwer auf ihre allerletzten Elemente zu reduzieren. Wir sagten, Bakunin habe Respekt vor der Gelehrsamkeit von Marx gehabt. Diese Gelehrsamkeit von Marx und die Resultate seines Denkens hatten die Eigenschaft, dass sie durch den gewaltsamen Charakter von Marx seiner Umgebung aufgedrängt wurden, als wären sie ewige Wahrheiten. Seinen eigenen Denkinhalten stand Marx nicht mehr skeptisch gegenüber. Er betrachtete sie nicht mehr von außen her, sondern er verlieh ihnen Wirklichkeitswert; er sah sie als seine lebendigen Kinder an und wurde, wenn jemand sie angriff, nervös, wie eine liebende Katzenmutter nervös wird, wenn man ihren Kindern etwas zuleide tut. Marx sah in seinen eigenen Ideen nicht individuell und gesellschaftlich bedingte Erscheinungen, sondern absolute Wahrheiten. Alles hatte für ihn Relativitätswert; aber seine eigenen Ideen hatten für ihn den Wert des Absoluten, und diesem Absoluten gegenüber forderte er Unterwürfigkeit. Seine Ideen wurden Tyrannen nicht nur für ihn selbst, sondern auch für die anderen. Und diese Tyrannen erhielten von ihm das Recht verliehen, all die Mittel zum Herrschen anzuwenden, die ihnen zum Sieg über Menschen nötig waren. So konnte Marx nicht anders als autoritär sein. Und in dieser Seite seines Wesens liegt vielleicht ein Teil seiner großen Kraft und auch seines Einflusses speziell auf die deutschen Arbeiter. Man kann sagen, sowohl für Marx als für die, denen dies Absolute seines Wesens zusagte, bedeutete dies Absolute eine Art Religionssurrogat. Aber es liegt noch ein anderes Element hier verborgen. Marxens größte Fähigkeit lag darin, aus dem Spezialfall des Lebens das Allgemeine zu abstrahieren. Alles Individuelle wird bei diesem Prozess des Individuellen entkleidet, nur das Allgemeine wird ihm belassen. Es wird dadurch seines individuellen Lebens beraubt und nicht nur während des Erkenntnisprozesses. Wenn nach demselben auf das Individuum gewirkt werden soll, so wird es behandelt, als ob es ein Generelles und nur ein Generelles wäre und seine wirklichen, individuellen Seiten werden ihm als Sünde angerechnet. Die Abstraktion fängt an die Wirklichkeit zu vergewaltigen. Da, wo die Menschen eine geringe Menge von Individuellem enthalten, erscheint das nicht als Tyrannei, und die Proletarier der Zeit waren ja mehr Masse als Persönlichkeiten. Deshalb tat ihrer Individualität eine Person wie Marx auch nicht gar viel an, er erleichterte ihnen vielmehr den notwendigen Prozess, ihr Generelles, ihr Gemeinsames, zum Bewusstsein zu bringen. Und es war schon viel für jemanden, der wenig Individuelles hatte, wenigstens den Wert seines Generellen zum Bewusstsein zu bekommen.
Anders mussten wirkliche Persönlichkeiten empfinden. Sie mussten Tyrannei fühlen aus einem Menschen heraus, der das Individuelle in ihnen vergewaltigen wollte, zugunsten des Generellen, das der Betreffende, wenn auch mit Geschick, als Generelles der Zeit herausgefunden, besonders, weil er dies Generelle nicht nur wissenschaftlich konstatierte, sondern als Leitmotiv des Handelns in einer großen Organisation forderte. Mochte für Marx das Individuelle und der Wille zur Freiheit des Individuellen der Ausgangspunkt gewesen sein, wie bei Bakunin, so hatte er’s für einmal in den Winkel gestellt und beschäftigte sich damit, das Generelle, das Klassen- und nicht das Individualitätsbewusstsein zu wecken. Das Individualitätsbewusstsein sollte direkt dem Klassenbewusstsein geopfert werden. Nicht für ewige Zeiten – aber doch für die Zeit, die dem gerade lebenden Individuum der damaligen Gegenwart das wichtigste war.
Darum musste Bakunin Marx als einen Tyrannen empfinden, und er hat diese Idee bei allem Respekt vor Marxens Abstraktionsfähigkeit und seiner Gelehrsamkeit in bezug auf das Generelle, speziell in der Ökonomie, ständig hervorgehoben. Er ist in diesem Punkt ein Vorläufer des modernen Revisionismus, der ja auch damit einsetzt, dass er auf ökonomischen wie auf psychologischem Gebiet sich wehrt gegen die bloße Betonung des generellen Moments. Darin und nicht in irgendeiner Detailfrage, in etwas durchaus Prinzipiellem, sehen wir ja das Hinauswachsen des Revisionismus über den alten Marxismus. Es ist ein Symptom davon, dass das Proletariat bereits imstande ist, mehr als nur ganz allgemeine Wahrheiten zu sehen, die ja bis zu einem gewissen Grade immer allgemeine Unwahrheiten sind, das es die Wirklichkeit nicht nur in der Abstraktion, sondern als Individualfall zu sehen imstande ist.
Bakunin bewunderte in Marx die hochentwickelte Wissenschaftlichkeit. Und doch war ein Teil des Bakuninischen Wesens jeder Wissenschaftlichkeit, jeder Wissenschaft überhaupt entgegengesetzt. Für Bakunin ist auch die allerreinste Wissenschaft keine Autorität. Er kennt überhaupt keine andere Autorität als den Kollektivgeist einer Gesellschaft, die gegründet ist auf Gleichheit, Brüderlichkeit und Freiheit und auf gegenseitiger Achtung ihrer Glieder. Für ihn war die Wissenschaft: Das Denken nach dem Prinzip des kleinsten Kraftmaßes, das stets das Individuelle vergewaltigen muss, um zum Allgemeinen zu kommen; ihm bedeutete jede allgemeine Idee, jede Abstraktion eine Verneinung des wirklichen Lebens. Bakunin hat diesem Gedankengang oft Ausdruck verliehen. An vielen Stellen seiner Schriften taucht er auf, und es wird gewiss den Leser interessieren, Bakunin über diese wichtige Frage selbst anzuhören, umsomehr, als seine diesbezüglichen Ansichten zum eigentlichen Kern seines Wesens in innigster Beziehung stehen. Wir lassen deshalb hier ein Anzahl Sätze aus verschiedenen Stellen seiner Werke folgen, die seine Ansicht über die Bedeutung der wissenschaftlichen Abstraktion wiedergeben:
„Die Wissenschaft ist der Kompaß des Lebens. Aber sie ist nicht selbst das Leben. Nur das Leben schafft Dinge und wirkliche Wesen. Die Wissenschaft schafft nichts, sie konstatiert, erkennt die Schöpfungen des Lebens.“
„Und jedesmal, wenn die Männer der Wissenschaft, heraustretend aus ihrer abstrakten Welt, sich abgeben wollen mit lebendiger Tätigkeit in der wirklichen Welt, sind alle ihre Vorschläge ärmlich, lächerlich, abstrakt, fleisch- und blutlos, totgeboren, mit den Eigenschaften des Wagnerschen Homunkulus. Die Aufgabe der Wissenschaft beruht deshalb einzig darin, das Leben zu erhellen, aber nicht es zu regieren.“
„Die Wissenschaftler als Wissenschaftler haben weder Sinn noch Herz für individuelle, lebende Wesen. Sie verstehen sich nur auf das Allgemeine.“
„Die Wissenschaftler bilden eine besondere Kaste, die viel Ähnlichkeit hat mit der Priesterkaste. Die Wissenschaftliche Abstraktion ist ihr Gott, die lebendigen und wirklichen Individuen sind die Opfer.“
„Die Kunst ist die Umkehr der Abstraktion zum Leben. Wissenschaft dagegen bedeutet ständige Opferung des Leben auf dem Altar der Abstraktion.“
„Da es in der Natur der Wissenschaft liegt, die Existenz und das Los von Peter und Jakob zu übersehen, darf man ihr nie erlauben, Peter und Jakob zu regieren.“
„Ich predige bis zu einem gewissen Grad die Revolte des Lebens gegen die Wissenschaft, oder besser, gegen die Herrschaft der Wissenschaft.“
„Die Individuen sind unfaßbar für den Gedanken, selbst für das menschliche Wort, das nur Abstraktionen wiedergeben kann. Selbst die Sozialwissenschaft, die Wissenschaft der Zukunft, wird sie naturnotwendigerweise vernachlässigen müssen. Alles, was wir von ihr fordern können, ist, dasssie exakt und getreu die allgemeinen Ursachen der individuellen Leiden angebe. Und noch eines: die allgemeinen Vorbedingungen zur Befreiung der Individuen, die in der Gesellschaft leben.“
„Die Wissenschaftler in ihrer größenwahnsinnigen Anmaßung, die nicht kleiner ist, als ihre Unfähigkeit, wollen gern immer in alles sich hineinmischen. Alle Lebensquellen würden austrocknen unter ihrem abstrakten Gelehrtenhauch.“
„Das Leben ist ein unaufhörliches Übergehen vom Individuellen zum Abstrakten und vom Abstrakten zum Individuellen. Dies zweite Moment fehlt der Wissenschaft. Ist sie einmal im Abstrakten, so kann sie von ihm sich nicht mehr losmachen.“
Man fühlt aus all diesen Sätzen heraus, dass ein abgrundtiefer Unterschied des Denkens zwischen Marx und Bakunin existiert. Man fühlt den Gegensatz zwischen Wissenschaftler und Künstler. Wenn man unter den modernen Philosophen nach einem suchen wollte, der die Grundtendenz des Bakuninschen Wesens wiedergeben würde, so müsste man am ehesten Bergson nennen. Und wo Bergson vom Elan de vie spricht, müsste man Bakunins Ausdruck Satan einsetzen. Marx dachte mit dem Verstand und Bakunin dachte mit seinem ganzen Organismus. Wenn Marx etwas betrachtete, so geschah dies mit dem Verstand, der sich losgelöst hatte von seinem ganzen übrigen Wesen. Er isolierte die abstrahierten Bestandteile des Lebens und sagte: ceteris paribus. Bakunin dachte mit seinem ganzen Organismus; wenn er etwas ansah, so, wie der Künstler die Dinge sieht, Verstand, Gefühl, Willen, Phantasie, alle waren mit bei diesem Sehen. Man hat dies das künstlerische oder Instinktive Schauen genannt. Er sah die Welt mit Augen, Händen und Gedanken auf einmal. Er fühlte, dass man die organische Welt nur mit ihresgleichen, mit dem ganzen menschlichen Organismus fassen könne. Er konnte das Unmessbare nicht mit dem Messbaren anschauen. Er sah die Welt anders als Marx, weil er sie mit anderen Teilen des psychischen Apparates anschaute. Es lag ein fundamentaler Unterschied im Wesen der beiden, der nicht hätte zu hässlichen Kämpfen und Streitereien führen müssen, der aber wirklich fundamental ist und nicht, wie manche Eklektiker denken, irgendwie etwas Gemeinsames und Versöhnbares in sich hatte. Wenn man in Bergson die Kapitel liest über die Unterschiede von Intelligenz und Instinkt, so empfindet man die Schilderung der beiden Typen Marx und Bakunin.
Es wäre nun ganz falsch, anzunehmen, dass daraus folge, dass Bakunin ein Verächter der Wissenschaft gewesen wäre. Als Teil seines denkenden, fühlenden und wollenden Wesens war ihm die Wissenschaft etwas Großes, etwas, das man in seiner ganzen Nüchternheit in sich haben sollte – neben allem andern, was sonst noch im Menschen ist und das gleichberechtigt ist mit der Wissenschaft. Von da aus beurteilte er Marx.
Wenn Bakunin Marx von der Verstandsseite aus allein betrachtete, so kam er über ihn zu einem viel günstigeren Urteil. Er bewunderte diese Seite von ihm förmlich und man könnte fast sagen, dass er als Ökonom Marxist war, wenn das nicht zu paradox klänge. Lassen wir ihn selber sprechen:
„Marx, als Denker, ist auf dem rechten Weg. Er hat als Prinzip festgelegt, dass alle politischen, religiösen und juridischen Entwicklungen in der Geschichte nicht die Ursachen, sondern die Folgen ökonomischer Entwicklungen seien. Das ist ein großer und fruchtbarer Gedanke, den er durchaus nicht erfunden hat: er wurde geahnt, teilweise ausgedrückt durch viele vor ihm; aber ihm kommt die Ehre zu, ihn dargelegt und als Basis eines ganzen ökonomischen Systems genommen zu haben. Andererseits hatte Proudhon den Gedanken der Freiheit viel besser verstanden und gefühlt als Marx. Proudhon, wenn er nicht in Doktrin und Metaphysik machte, hatte den wahren Instinkt der Revolutionäre; er verehrte Satan und proklamierte die Anarchie. Es ist möglich, dass ein Marx theoretisch sich zu einem viel vernünftigeren System der Freiheit erhebe, aber der Instinkt der Freiheit fehlt ihm: er ist von der Zehe bis zum Scheitel ein Autoritär.“
Oder: „Sein (Marxens) großes Werk „Das Kapital“ ist keine Phantasie, keine aprioristische Schöpfung, die ausgekrochen wäre in einem einzigen Tag aus dem Kopf eines jungen Mannes, der keine Kenntnis hat von den ökonomischen Verhältnissen der Gesellschaft und des gegenwärtigen Wirtschaftssystems. Es ist gegründet auf eine sehr ausgedehnte, sehr detaillierte Kenntnis und auf eine tiefe Analyse dieses Systems und seiner Bedingungen. Herr Karl Marx ist ein Abgrund von statistischer und ökonomischer Kenntnis. Sein Werk über das Kapital ist ein im höchsten Maße positives und realistisches Werk in dem Sinn, dass es keine andere Logik als die der Tatsachen zulässt. Unglücklicherweise ist es mit Formeln und metaphysischen Feinheiten gespickt, die es unzugänglich machen für das große Publikum.“
An einer anderen Stelle sagt er über „Das Kapital“: „Dies Werk hätte schon längst ins Französische übersetzt werden sollen, denn kein Werk enthält, soviel ich wüsste, eine so tiefe, lichtvolle, wissenschaftliche, entscheidende Analyse. Es enthüllt unbarmherzig die B__ung des bürgerlichen Kapitals.“
Aus dem Jahre 1868 besitzt man einen Brief Bakunins an Marx, in dem Bakunins Achtung vor Marx so recht Bakuninisch sich hören lässt:
„Mein alter Freund! Serno hat mir den Teil Deines Briefes mitgeteilt, der mich angeht, Du frägst, ob ich fortfahre, Dein Freund zu sein. Gewiss, mehr als je, lieber Marx, weil ich mehr als je verstehe, wie recht Du hattest, als Du den Weg der ökonomischen Revolution einschlugst und uns einludest, dasselbe zu tun, als Du die von uns heruntermachtest, die sich verloren in nationalen oder ausschließlich politischen Unternehmungen. Ich tue jetzt, was Du zu tun begonnen bereits vor 20 Jahren. Seit dem feierlichen, öffentlichen Abschied, den ich von den Bourgeois auf dem Kongress in Bern nahm, kenne ich keine andere Gesellschaft, keine andere Umgebung mehr als die Welt der Arbeiter. Mein Vaterland ist jetzt die Internationale, von der Du einer der wichtigsten Begründer bist. Du siehst also, mein lieber Freund, dass ich Dein Schüler bin und stolz bin, es zu sein.“
Die Achtung vor dem wissenschaftlichen Wert von Marxens „Kapital“ drückt sich aber bei Bakunin nicht nur platonisch aus. In seiner Muße im Tessin machte er sich daran, den ersten Band des Werkes ins Russische zu übersetzen. Zu der Zeit, wo Marx durch Utin Material gegen Bakunin sammeln ließ, sitzt Bakunin in Locarno und übersetzt Marxens Kapital. Ein Schauspiel für Götter.
Freilich wurde diese Übersetzung nicht vollendet. Es ging Bakunin, wie es ihm in seinem Leben oft gegangen. Plötzlich trat eine neue Sache, eine neue Idee, ein neuer Mensch, ein neues Ereignis in sein Leben ein. Diesmal war es die russische Bewegung und Netschajef. Bakunin ließ sich von dem energischen und temperamentvollen Netschajef eine Zeitlang gänzlich beeinflussen und gab sich ihm mit Leib und Seele in die Hände. Bakunin war schon im Frühjahr 1869 in Beziehung getreten zu Netschajef. Er glaubte an die Möglichkeit, in Russland eine große Erhebung der Bauern zu organisieren. Damals schrieb Bakunin zwei für diesen Zweck bearbeitete Broschüren und bewog seine Freunde Herzen und Ogaref, einen Teil des sogenannten Bachmetjefschen Fonds Netschajef zur Verfügung zu stellen, zugunsten eines revolutionären Kommitees, als dessen Mandanten er sich ausgab. Netschajef war dann nach Russland zurückgekehrt, musste aber von dort bald wieder fliehen und kam aufs neue (Jan. 1870) in die Schweiz. Er erhielt dort den Rest des Bachmetjefschen Fonds und bewog Bakunin, seine ganze Tatkraft ausschließlich der russischen Bewegung zu widmen. Wir betonen das hier besonders, weil wir feststellen wollen, wie Bakunin damals aktiv durchaus nicht tätig war in der westlichen Bewegung und sich kaum kümmerte um die beginnenden Differenzen, auf alle Fälle keineswegs aktiv in sie eingriff, wie man oft behauptet hat. Netschajef und Bakunin trennten sich jedoch bald (Juli 1870), da Bakunin sah, dass Netschajef ihn nur als Instrument benützen wollte und ein Mensch war zwar von ehrlicher Überzeugung und großem Mut und großer Kraft, aber in recht schlimmer Weise dem Grundsatz huldigte, dass der Zweck alle Mittel heilige.